Rega Planar 10

 

Endlich haben wir auch das Rega Flagschiff in unserer Demo und der große Planar 10 hat auch direkt auf seiner eigenen Wandhalterung den bestmöglichen Platz in unserem Studio bekommen. Wir mussten ein wenig sparen, aber nun ist er da und spielt so grandios, wie wir das kennen und schätzen.

Die Kollegen von Lowbeats fassen den Spieler schön mit den Worten zusammen: Der Rega Planar 10 ist für mich der mit Abstand preisgünstigste ECHTE Weltklasse-Plattenspieler. Punkt.

Das nennt man mal eine Ansage, wir geben da aber durchaus Recht. Deshalb wollten wir ihn ja auch für unsere Demo. Die explosive Dynamik und mitreissende Livehaftigkeit sind einfach so packend, da kann man garnicht anders, als mit dem Fuß mitzuwippen und ganz tief in seine liebsten Aufnahmen einzutauchen. Dazu enorm fein auflösend, wunderbar transparent und luftig, ohne dabei aber in Richtung Härte oder Analytik abzudriften. Die Klangfarben kriegt er nämlich phänomenal natürlich und geschmeidig hin. Er ist nun kein Weichspüler oder Ohrkuschler, hat aber eine tolle Balance und ein sehr gutes Gleichgewicht zwischen Auflösung und Musikalität.

Die Zutaten sind dabei nur vom Feinsten. Das beginnt beim rund 30% steiferen Chassis aus Tancast 8, einem aus der Luftfahrt kommenden enorm leichten, steifen und trotzdem Resonanzen vernichtenden Schaummaterial, eingefasst von hochdrucklaminierten Hartgewebeplatten. Einige Hubschrauber-Rotorblätter werden aus solchen Materialien gefertigt. Darf nichts wiegen und muss trotzdem enorme Kräfte verarbeiten können. Das passt genau ins Rega Konzept.

Wie hat Colin Chapman, der legendäre Lotus Gründer, seinerzeit gerne gesagt? We are adding Lightness. Sie fügen ihren Rennwagen nur Leichtheit hinzu. Sprich ein Lotus ist immer gewichtsoptimiert und kommt u.A. deshalb mit wenig Leistung trotzdem beeindruckend schnell voran. Bei Rega ist es eher das Konzept: Was nicht da ist, resoniert auch nicht und dementsprechend wird alles nicht Nötige weg gelassen und vor uns steht eben ein federleichtes und resonanzoptimiertes Skelett, versteift mit zwei Dual Brace genannten Phenolharzversteifungen zwischen Tonarmbasis und Hauptlager.

Der aus einem Stück gefräste Aluminium Subteller mit gehärteter Stahlachse läuft weiter in einer speziellen Messingbuchse mit verbesserter mechanischer Integrität, die in schlau ins Gehäuse eingelassen ist. Dadurch wird die unerwünschte Energieübertragung vom Plattenteller auf das Chassis vermieden.

Der diamantgeschliffene Keramikteller ist ebenfalls wieder ein herausragender Zielkompromiss und ergänzt das Konzept kongenial. Und fühlt sich nebenbei auch richtig gut an.

Das System wird aufgenommen vom besten Tonarm des Hauses, dem RB3000. Sein toleranzfreies Gehäuse ist auf eine Genauigkeit von weniger als einem Tausendstel Millimeter gefertigt. Das Ergebnis ist eine annähernd reibungsfreie Bewegung des Arms ohne Lagerspiel. So ist eine saubere Abtastung bis zu Rillenauslenkungen unter einem Mikrometer möglich, das schaffen nur die wenigsten Tonarme. Das massearme und von Hand auf Hochglanz polierte Tonarmrohr ist dann auch ein optisches Highlight und Hinweis auf den großen Rega Arm.

So könnten wir den Aufbau noch eine Weile weiter beschreiben, erstaunlich viele feine Details, Kniffe und jahrzehntelange Erfahrungswerte ergeben hier ein unglaublich reizvolles Gesamtpaket der absolut obersten Liga, auch schon mit dem Apheta 3 MC Tonabnehmer. Natürlich kann man mit dem Aphelion System da noch eine Schippe drauf legen, aber mehr geht ja letztlich immer.

Wir freuen uns auf jeden Fall sehr, mit dem Planar 10 richtig rocken zu können und ein neues festes Highlight in einem unserer Hörstudios zu haben.

Das meint die Presse:

https://www.lowbeats.de/test-rega-planar-10-mit-apheta-3/#fazit

Und hier gibt’s alle weiteren Details:

https://www.tad-audiovertrieb.de/produkte/rega/rega-plattenspieler/planar-10

 

Rega Planar 10 RB3000

 

 

 

 

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